Der Orden – Neue Repressalien und alte Lügen gegen die Opfer

Warte nur ein Weilchen

 

Wieder einmal hat der Orden der Salesianer seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, dass man mit den Opfern endlos spielen kann, wenn es darum geht, die zugesicherten Aufgaben zu erfüllen.

Erst vor einigen Tagen wurde eines unserer Opfer darüber informiert, das es ja nur noch einige Tage dauern würde, bis man die Anträge der Opfer an die UKA weiter reichen würde.

Aber,

bevor man das tun kann, muss das Opfer erneut am Telefon dazu Fragen zu beantworten, um eine Plausibilität festzustellen. Willkührliche zusammenhangslose Fragen, wo man sich fragt – was fällt denen noch alles ein, diese Dinge endlich zu bearbeiten!!!???

Das bedeutet also, das die Aktenlage der Salesianer so desolat zu sein scheint und man auf diese Art offensichtlich nachholen möchte, was man in der damaligen Zeit bewusst versäumt hatte.

Seltsam nur, das man diesen Opfern im ersten Durchgang eine Summe von 1000-3000 Euro bezahlt hatte und die gleiche Angelegenheit damals plausibel war. Man schrieb, wir glauben Ihnen. Für die Zweitanträge wurde festgelegt, das Opfer, die bereits im ersten Antrag gestellt hatten, dem sogenannten “vereinfachten Verfahren” zugeführt werden.

Dieses Verfahren stellt sicher, das Opfer sich eben nicht immer wieder erklären müssen. Eines unser Opfer erhielt auf mehrmalige Nachfrage an den Orden einen Anruf und man wollte nun wissen, ob er im Kindesalter hypnotisiert worden wäre und tatsächlich in diesem besagten Heim war??

Normalerweise werden im vereinfachten Verfahren die Anträge der Opfer an die UKA weitergeleitet und damit ist es getan, denn alles andere haben die Opfer bereits durchlaufen. Der Begriff „Verschleppen“ ist hier noch ein netter Begriff für das derzeitige Verhalten des Ordens, der offensichtlich nicht das geringste Interesse daran hat, das man die Anträge an die UKA weiterleitet. Auf Frage des Opfers, wann man denn nun damit rechnen kann, wurde seitens des Ordens gesagt, die UKA wäre an der Wartezeit schuld, denn dort liegen so viele Anträge vor, das würde dauern.

Nur ist die Wahrheit ist hier wie immer eine andere. Denn wenn man diese Anträge erst gar nicht postalisch weiter reicht, dann kann die UKA das auch nicht bearbeiten. Aus Sicht der Opfer wird hier die Glaubwürdigkeit der Opfer hinterfragt (erneut) und man sucht offensichtlich nach Möglichkeiten, diese Anträge abzulehnen oder zumindest die Opfer als unglaubwürdig abzustempeln. Irgendwie sucht der Orden weiter mehr nach Möglichkeiten, dem zugestimmten Verfahren zu entgehen und auszusitzen, ohne auch nur einen Hauch Respekt vor den Opfern

Natürlich ist die Wahrheit, dass in diesen Einrichtungen der Salesianer mit die schwersten Verbrechen an Kindern statt gefunden haben und man damit rechnen muss, das die UKA nunmehr andere Beträge auszahlt, als es die Ordensbrüder gern getan hätten. Auf fast alle Emails der letzten Zeit hatte der Orden nicht reagiert und auch bei unserem Beispiel wurde erst angerufen, weil das Opfer über die Dachgemeinschaft aller Orden (DOK) eine Beschwerde formulierte. Der Anrufer, Herr Pater Gesing hatte darauf am selben Tage angerufen und versicherte, dass es reiner Zufall wäre, dass man hier am selben Tag anrief, wie auch die DOK (Dachverband aller Orden) dem Opfer versicherte, das man hier beim Orden nachfragen wolle, was es damit auf sich hat.

Es wird also weiter gelogen, verschleppt und alles dafür getan, dass die Opfer nicht zu Ihrem Recht kommen. Solang der Orden nur kleine Summen aufbringen musste, glaubte man den Opfern. Jetzt wo zu erwarten ist, dass die Opfer wesentlich höher entschädigt werden sollen, hat man sich entschlossen, den Opfern nicht mehr zu glauben und alles dafür zu tun, dass die Laufzeit der Antragstellung künstlich auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden kann.

Es gibt keine Begründung dafür und auch keine Antworten an die Opfer. In unserer Gruppe wurden bisher alle Anfragen der letzten drei Monate einfach nicht beantwortet. Der Orden reagiert nur noch, wenn alle Anfragen per Einschreiben mit Rückantwort versandt werden und der Schriftverkehr dadurch nachvollziehbar wird. Ebenfalls muss ein Opfer wohl zukünftig die Anfragen über die DOK versenden, da man hier offensichtlich auch nicht ganz versteht, warum der Orden die Dinge einfach nicht bearbeitet.

Auf Anfrage an die UKA wurde uns ebenfalls bestätigt, dass unsere Anträge bearbeitet werden, wenn Sie denn auch mal dort ankämen. Ebenfalls wurde uns das vereinfachte Verfahren bestätigt, das dafür sorgt, das Opfer nicht bei allen Dingen immer wieder bis ins kleinste Detail erklären müssen, was Ihnen damals passierte.

Mittlerweile sind 3 Monate ins Land gegangen und kein Antrag wurde an die UKA weitergeleitet. Der Orden tut alles dafür, dass man im Regen stehen gelassen wird.

Wir haben bisher vergeblich versucht, den Kontakt mit dem Orden dahingehend zu halten, dass wir endlich eine verbindliche Aussage erhalten. Am Telefon hatte das Sprachrohr des Ordens – Pater Gesing geschickt um den heißen Brei geredet und damit peinlich genau vermieden etwas zu sagen, was die Bearbeitung der Anträge betrifft.

Das Opfer J. hatte nach diesem Anruf völlig verstört die Hilfe bei den anderen Opfern gesucht und war der Meinung, dass dieser Pater lediglich versuchte, von dem Opfer irgendwelche bizarren Aussagen zu erhalten. Die Fragen zielten immer wieder darauf ab, dass man entweder den Geistlichen nicht kannte oder unsicher war, ob das Opfer in diesem Heim war. Auf Gegenfrage zur Bearbeitung wurde erneut versprochen (wie schon so oft), dass man in wenigen Tagen einen Brief erhalte, wo alles erklärt wird???

Der letzte angebliche Brief in ein paar Tagen ist mittlerweile einen Monat zurückliegend und kam bei keinem der Opfer an. Anstatt die Sache nun zu Ende zu bringen, bekommt man das Gefühl, das weiterhin gegen die Opfer in jeder möglichen Hinsicht vorgegangen wird, dass man diese entweder als unglaubwürdig bekämpft oder nach Wegen zur Diskreditierung sucht.

Der Orden ist unglaubwürdig und es ekelt uns an, wie immer wieder mit schmierigen Methoden versucht wird, dass wir auf der Strecke bleiben. Wir fordern den Orden also nochmals öffentlich dazu auf, dass unsere Anträge nunmehr vollständig und ohne weitere Verzögerungen an die UKA weitergeleitet werden.

Pater Gesing – und Brüder des Ordens der Salesianer – es reicht!!!!!!!!!

Fangen Sie endlich damit an, die Aufgaben zu erfüllen – die in Ihrer Ordensgemeinschaft beschlossen wurde. Hören Sie endlich damit auf, immer wieder Zeit zu schinden und vor allem hören Sie auf, die Opfer mit dummen Fragen zu belasten. Haben Sie endlich Respekt vor Ihrer Aufgabe und erledigen Sie diese endlich im Sinne der Opfer.

Wir fordern endlich Gerechtigkeit und einen seriösen Ablauf der gesamten Struktur zur Aufarbeitung. Sie sollten sich was schämen, dass Sie immer noch versuchen, sich vor dem zu drücken, was nunmehr beschlossen ist. Halten Sie sich an diese Struktur, die keine Plausibilität benötigt, da diese bereits im Erstantrag erfolgt ist. Es gilt für viele der Opfer der vereinfachte Antragsablauf, der von Ihnen und den Orden anerkannt wurde.

Handeln Sie endlich und hören Sie damit auf, die Opfer wie Lügner und Lumpen zu behandeln. Wir haben keine Lust mehr, uns immer wieder von Ihnen durch den Dreck ziehen zu lassen. Das ist würdelos und erinnert mehr an die Handlungsweise des Teufels.

Fakt ist, das Sie dem erweiterten Verfahren beigetreten sind und damit auch einen Zeitrahmen unterliegen, die Dinge in einer zeitnahen Weise zu lösen.

Wir glauben Ihnen nichts mehr von dem, was Sie uns immer wieder als Erklärung abliefern. Handeln Sie endlich und versuchen Sie einmal zur Abwechslung glaubwürdig in der Öffentlichkeit zu agieren.

Die Opfer Ihres Ordens